Die Kanalstrasse in Holtenau.














Die Kanalstraße in Kiel–Holtenau gilt als die nördlichste Platanenallee Europas. Diese war ein Geschenk des Japanischen Kaisers anlässlich der Eröffnung des Nord–Ostsee–Kanals im Jahr 1895. Die ältesten dieser Bäume sind somit über hundert Jahre alt. Heute sind noch etwa siebzig der ursprünglichen Bäume erhalten, bei denen es sich um geschützte Naturdenkmäler handelt.
Die Allee führt von der Personenfähre Holtenau ca. 1,5 Kilometer weit in Richtung Tiessenkai und Leuchtturm Holtenau, der auch seit der Kanaleröffnung seinen Dienst versieht.

Die Kanalstraße wurde 1887-1895 als Uferweg oberhalb des Kanals ausgebaut. Die Bebauung entlang der Straße stammt aus unterschiedlichen Bauperioden. Die ältesten Gebäude Nr. 57-67 stammen aus dem späten 18. Jh.. Kaiserliche Kanalbauten Nr. 48-50 sowie Wohn- und Geschäftshäuser von ca. 1910 bis 1920 Nr. 30-47 stehen im mittleren Abschnitt. Der Rest ist jüngeren Datums.
Mit dem Bau der Straße wurde gleichzeitig die Platanenallee angelegt, ein Geschenk des japanischen Kaisers zur Kanaleröffnung 1895. Von der ursprünglichen Allee sind heute noch 70 stattliche Bäume erhalten. Sie sind geschützte Naturdenkmale.